Chancen auf die Relegation schwinden

6. Juli 2018

Nachdem Backnangs Oberliga-Footballer vergangenen Sonntag auch gegen die Ostalb Highlanders keinen Sieg einfahren konnten, werden die Chancen auf die Relegation immer dünner. Mit 31:0 mussten sich die Wolverines in Heidenheim geschlagen geben. „Das war bisher unsere schlechteste Saisonleistung“, sagte Headcoach Michael Müller. Das Team steht als Aufsteiger mit zehn Niederlagen aus zehn Spielen im Tabellenkeller und kann die Relegation aus eigener Kraft nicht mehr schaffen. Die Wolverines müssten die beiden letzten Saisonspiele gegen die Tübingen Red Knights und Neckar Hammers gewinnen. Die Hammers müsste man deutlicher schlagen, als man im Hinspiel verlor, also mindestens mit 14 Punkten Unterschied. Das würde aber noch nicht reichen, denn die Hammers müssten ihre anderen beiden Spiele verlieren. Insofern ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass die Wolverines die Relegation noch erreichen. Das Spiel am kommenden Sonntag ist somit nicht nur das letzte Heimspiel der Saison, sondern zugleich ein Vorentscheid. Verlieren die Wolverines gegen die Tübingen Red Knights, ist der Abstieg besiegelt. Im Hinspiel konnte man noch gut mithalten und verlor nur knapp mit 14:7. Anpfiff der Partie ist um 15 Uhr im Karl-Euerle Stadion. Die Verletzungssituation ist mittlerweile so angespannt, dass die Wolverines nur noch mit dem absoluten Minimum an Spielern auflaufen können. Im Spiel gegen die Ostalb Highlanders bekam Jan Kreher seinen ersten Einsatz als Quarterback, nachdem Starting QB Jan Kneiser verletzungsbedingt ausfiel. Michael Müller fasste nach dem Spiel zusammen: „Wir mussten uns viel zu häufig bereits nach drei Versuchen in der Offense wieder vom Ball trennen. Es ist immer ein schlechtes Zeichen, wenn der Punter der beste Spieler auf dem Feld ist.“ Georg Gut, Kicker bei den Wolverines, schickte die Highlanders mit seinen Punts, also dem Befreiungskick nach drei erfolglosen Versuchen, oft weit in deren eigene Hälfte. Heidenheim konnte dennoch mit Big Plays große Raumgewinne erzielen. „In der Defense haben wir einfach zu viele Big Plays zugelassen“, sagt Müller. Weiter ermahnt Headcoach Müller, dass eine deutliche Leistungssteigerung nötig sei, wenn man noch etwas reißen wolle.

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