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2009   Zurück finden zu alter Stärke

Nach einer schwachen Saison 2008 und dem letzten Platz in der Oberliga Baden-Württemberg mussten die Wolverines aus Backnang in die Verbandsliga absteigen. Zusätzlich mussten verschiedene Abgänge kompensiert werden. Mit diesen schlechten Voraussetzungen starteten die Murrtaler Footballer in die Saison 2009.

Doch bald zeichneten sich erste Lichtblicke im Wolken verhangen Himmel ab. Als ersten Sonnenstrahl kann wohl die Bereitschaft von langjährigem Quarterback und Trainer Michael Müller die 1. Mannschaft im Angriffsspiel zu führen, bezeichnet werden. Ein weiterer Glückstreffer waren wohl die "Silbermützen" der Wolverines. Es handelt sich hier um Steffen Hoffmann und Heiko Metzger, zwei Routiniers in der Verteidigung, die zusammen mehr als zwei Jahrzehnte auf dem Footballfeld verbrachten. "Eines Tages klingelte mein Handy und Heiko rief mich an und fragte nach unseren Trainingszeiten um mit seinem Kumpel Maddog vorbeischauen zu können" so Spielbetriebsleiter Martin Häuser zur ersten Kontaktaufnahme. Was folgen sollte mochte keiner vorher zusagen, nicht nur das die beiden Freunde die Backnanger Defense zur 2. Besten der Liga machten, auch ihrem Charme erlag das gesamte Team schnell. Weiterhin verstärkten die Wolverines sich aus ihrer eigenen Jugend, so stießen Tobias Hahn, Manuel Pflumm und Simon Kienzle zur 1. Mannschaft.

So verstärkt konnten die Wolverines in die Saison 2009 starten. Die Liga versprach interessant zu werden, beim Verbandstag wurde bekannt, dass dieses Jahr ein sehr großes Feld an gemeldeten Mannschaften teilnehmen würde. Unteranderem zwei komplett neugegründete Teams, die Aalen Limes Preatorians und das Bad Mergentheim Wolfpack, die ihre erste Saison spielten. Das Teilnehmerfeld komplettierten die Pforzheim Panthers, Heilbronn Salt Miners, Böblingen Bears, Danube Hammers, Crailsheim Titans und Ulm Sparrows.

Zu Beginn der Saison vermochten die Wolverines mit zwei Siegen über Pforzheim und Bad Mergentheim an der Spitze der Tabelle mit zumischen. Doch beim Heimspiel gegen den Titelaspiranten aus Donaueschingen verlor man nicht nur deutlich das Spiel sondern auch Quarterback Michael Müller konnte wegen einer Verletzung keine weiteren Spiele mehr bestreiten. Die schlechten Nachrichten ließen nicht nach, Backnangs Defense Coach und Vorstand Marc Herbst beendete überraschend in mitten der Saison seine Arbeit in Backnang.

Mit einem 10:0 Heimspielerfolg über Böblingen konnten sich die Wolverines zurück melden, von nun an lenkte der gelernte Verteidiger Jan Gölz die Geschicke der Backnanger Offense als Quarterback. Im darauffolgenden Auswärtsspiel in Aalen, überrumpelten diese die Backnanger Verteidigung und man musste eine schmerzhafte Niederlage einstecken. Nun folgten aufeinander die beiden Begegnungen gegen die Heilbronn Salt Miners, hier sollte sich der weitere Saisonverlauf der Wolverines entscheiden. In zwei hart umkämpften Spielen, dominiert von beiden Verteidigungsreihen musste man jeweils mit 6:3 sich geschlagen geben. Ihm Rückspiel mussten die Wolverines die bittersten Momente der Saison erleben, Sekunden vor Spielende verwandelten die Heilbronner ein Field Goal zum Sieg.

In den letzten Spielen der Saison konnten die Wolverines noch einen Sieg gegen die Panthers aus Pforzheim einfahren und kassierten eine Niederlage in Crailsheim. Das letzte Spiel gegen die Ulm Sparrows musste von Seiten der Ulmer abgesagt werden, somit wurde das Spiel mit 20:0 für Backnang gewertet.

Zum Abschluss der Verbandsliga beendeten die Backnanger Footballer die Saison auf dem 4. Platz im Mittelfeld der Tabelle mit einem ausgeglichenem Punkteverhältnis.
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2008   eine trostlose Saison

Kurz vor Saisonbeginn konnte man 2 neue Trainer und einige neue Spieler aus dem Raum Heilbronn im Training der Wolverines begrüßen. So startete man voller Tatendrang mit 4 ausgebildeten Coaches (2x B-Lizenz & 2x C-Lizenz) in die Vorbereitungsphasen. Während den ersten Trainingseinheiten trauten die eingefleischten Backnanger Spieler kaum ihren Augen, man konnte knapp 30 Mann im Training begrüßen. Während des Trainingslagers im März in Geiselwind bereiteten die Trainier die Mannschaft auf 2 komplett neue Spielsysteme vor. So sah man sich gut gerüstet für die Oberligasaison 2008.

Auch abseits des Platzes konnte man Fortschritte erkennen, so wurde ein neuer Hauptsponsor mit der Firma Praktiker gefunden. Ebenfalls neu dabei die Brauerei Kaiser aus Geislingen die uns auch bei Veranstaltungen wie der Spring Break Party oder dem Backnanger Straßenfest unterstützte. Außerdem konnte man sich in den Backnanger Farben Gelb und Blau in Form eines neuen Trikotsatzes präsentieren.

Doch bereits in den ersten beiden Spielen gegen die Albershausen Crusaders und die Holzgerlingen Twister musste man erbe Niederlagen einstecken. Noch wurde von einer mangelnden Abstimmung innerhalb der Mannschaftsteile gesprochen. Doch auch das kommen Spiel gegen den Aufsteiger aus Ravensburg wurde ebenfalls verloren.

Die folgenden Spiele konnten sehr viel enger gestaltet werden, aber trotz aufopfernder Abwehrschlacht musste man sich mit jeweils einen Touchdown unterschied geschlagen geben.

Der Saisonhöhepunkt sollte in Albershausen statt finden. Obwohl man schon relativ früh im Spiel mit 21:0 zurück lag konnte man mit beherztem Einsatz in letzter Minute den 24 zu 24 Ausgleich erzielen. Nach diesem verrückten Spiel schöpfte das gesamte Team wieder Hoffnung den Klassenerhalt aus eigener Kraft noch zu erreichen.

Obwohl man das Offense-Spielsystem umstellte, um noch die bitternötigen Siege ein zufahren wurden alle restlichen Saisonspiele verloren. Zwar konnte der Angriff regelmäßiger punkten, es sollte aber nicht reichen. So musste man schweren Herzens den Gang in die Verbandsliga antreten.

Als ob der sportliche Rückschlag nicht schon genug wäre, hinterging ein Vorstandsmitglied die Mitglieder indem er Gelder veruntreute und den Verein an den Rande des Ruins brachte. Doch dem tapferen Einsatz von Vorstandsvorsitzendem Marc Herbst und Kassenwärterin Susanne Wesemann ist es zu verdanken, dass die Backnang Wolverines weiter existieren und mittlerweile auf finanziell soliden Füßen stehen.

Positiv stimme jedoch der Ausbau der Jugendarbeit 2008. So konnten alle Abteilungen einen deutlichen Zulauf melden. So entstand eine Cheerleader Peewee-Gruppe unter der Leitung von Monika Kitzinger und ein Flag-Footballteam. Im Jugend-Tacklefootball konnte man den Vizemeistertitel in der Aufbauliga Baden-Württemberg feiern.
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2007   konnte jedes Spiel das letzte sein.

Die Vorbereitungen auf die Saison 2007 verliefen für die Backnang Wolverines denkbar schlecht, der Verein hatte eine mittlerweile stabile und spielfähige Jugendmannschaft aufgebaut und nun das Problem, dass die Herrenmannschaft mit einer sehr geringen Spielerdecke ausgestattet war.
Nach längerem hadern entschieden sich Vorstand und Coaches dafür, die Jugendmannschaft nicht zu schwächen indem sie einzelne Spieler ab 18 Jahren in die Herrenmannschaft ziehen. Dies hatte zu Folge, dass die Senioren ihre Saison in Minimalbesetzung durchstehen mussten.
Mit den beiden Vorbereitungsspielen gegen die Rhein-Neckar Bandits und die Stuttgart Silver Arrows sah man sich dennoch bestens für die Saison gewappnet.

Diese begann auch mit einem gewaltigen Paukenschlag, drei Siege zu Beginn der Saison katapultierten die, im Vorfeld als klare Außenseiter betitelten Wolverines an die Spitze der Tabelle und lies einige laute Stimmen verstummen. Der folgende Gegner der Wolverines waren die Freiburg Sacristians, die zu diesem Zeitpunkt Punktgleich mit den Backnangern an der Tabellenspitze lagen. In einem aufopferungsvollen Spiel beider Mannschaften konnten die Wolverines lange mithalten, am Ende gewann der spätere Meister jedoch das Spiel mit einem knappen Vorsprung.

In den darauf folgenden Spielen machte sich langsam die geringe Spieleranzahl bemerkbar und die Wolverines mussten zusätzlich noch weitere Ausfälle hinnehmen, was die Wolverines zwang ihr Offense Spielsystem umzustellen.
Das Ergebnis: Backnang Wolverines Power Football. Das starke Laufspiel der Wolverines ermöglichte am Ende der Saison Tabellenplatz vier, jedoch Punktgleich mit den Plätzen drei und zwei. Weiterhin waren die Backnang Wolverines die einzige Mannschaft die in der Saison 2007 der Oberliga Baden-Württemberg den Meister Freiburg bezwingen konnten.
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2006   Play it!

Die Saison 2006 stand unter dem Motto "Don't think - Play it". Dies wurde vom gesamten Team nahezu perfekt umgesetzt.
Die beiden Coaches Marc Herbst und Michael Müller bauten auf ihrem im Jahr 2005 eingeführten Offense- und Defensesystem auf. Die Erweiterungen im technischen und taktischen Bereich zeigten Wirkung.
Mit fünf Heimspielen und entsprechenden fünf Auswärtsspielen gegen die Ravensburg Razorbacks, die Pforzheim Wilddogs, die Freiburg Sacristans, die Ostalb Highlander sowie die Fellbach Warriors konnte einiges an Spannung und Kampfgeist erwartet werden.

Zur Saisonvorbereitung fand nach längerer Zeit endlich mal ein Trainingslager statt. In Großerlach sollte das Team den letzten Schliff für den Saisonauftakt bekommen. Leider konnte das für dort geplante Programm aufgrund der Wetter- und Platzverhältnisse nicht ganz umgesetzt werden. Dennoch trugen die drei Tage im Camp zur Steigerung des Teamgeistes bei.

In der darauffolgenden Woche fand ein Vorbereitungsspiel gegen die Stuttgart Silver Arrows statt. Dieses wurde lediglich mit 0-14 gegen den damaligen Absteiger aus der 2. Bundesliga verloren.

Der Saisonverlauf

Die Wolverines starteten mit einem Heimspiel gegen die Ravensburg Razorbacks in die Saison 2006. Die Razorbacks führten schnell mit 0-7. Den Backnangern gelang es zunächst nicht, den entsprechenden Raumgewinn zu erzielen, um nach zu ziehen. Erst Mitte den dritten Viertels gelang es mit 8-7 in Front zu gegen. Nachdem es den Ravensburgern gelang mit 8-14 den ursprünglichen Stand wieder herzustellen, kamen die Wolverines mit 2 Minuten und 31 Sekunden im letzten Viertel nochmals in Ballbesitz. Die Offense der Murrtaler benötigte lediglich 1 Minute und 20 Sekunden um ca. 80 yards zu überbrücken und mit 16-14 den Endstand herzustellen.
Mit diesem Elan sollte auch das zweite Heimspiel gegen die Ostalb Highlanders bestritten werden. Die Highlanders konnten jedoch den Backnanger Angriff eins ums andere Mal stoppen und punkteten ihrerseits. Mit einem deutlichen Rückstand von 0-27 ging es dann in die Halbzeitpause. Diese wurde dann von den Coaches gut genutzt und mit neuer Motivation ging es die zweite Hälfte des Spiels. Diese konnte ausgeglichener gestaltet werden, dennoch unterlag das Team mit 0-27 gegen die Gäste.
Im dritten Spiel ging es zu den vorher unbekannten Pforzheim Wilddogs. Aufgrund der widrigen Wetterbedingungen und einer Verletzung des Quarterbacks Michael Müller mußten sich die Backnanger mit
44-8 geschlagen geben. Die Wilddogs unterstrichen dabei deutlich Ihre Titelambitionen.
Die nächsten beiden Spiele bestritten die Wolverines an zwei aufeinander folgenden Wochenenden gegen die Fellbach Warriors.
Das zuerst stattfindende Heimspiel konnte dank einiger Umstellungen im Angriff, wie auch in der Verteidigung mit 22-0 gewonnen werden. Ebenso das Auswärtsspiel bei den Warriors wurde mit 2-22 gewonnen. Dank kraftvoller Läufe der Runningsbacks und durch die abklingende Rippenverletzung des Stammquarterbacks, welche das Paßspiel wieder belebte, konnte sich die Wolverines Offense immer wieder in Glanz setzen. Auch der Verteidigung gelang die Laufoffense der Warriors eins ums andere Mal zu stoppen.
Das folgende Heimspiel gegen die Freiburg Sacristans musste trotz einer Kampfleistung mit 22-31 verloren gegeben werden. Die Freiburger zeigten sich hervorragend eingestellt.
Das sechste Spiel wurde auswärts bei den Freiburgern bestritten. Ebenso wie das Heimspiel gegen die Sacristans war dieses Spiel hart umkämpft. Mit, für die Backnanger ungewöhnlichen drei Fieldgoals sowie einem Lauftouchdown, bezwang Mathias Wagner die Breisgauer mit 8-14, so gesehen im Alleingang.
Das vorletzte Spiel der Backnanger wurde dann bei den Ravensburg Razorbacks bestritten. Die Murrtaler taten sich hier aufgrund der Platz- und Wetterverhältnisse sehr schwer. Der Paßangriff der Backnanger war nur zeitweise erfolgreich. Die Wolverines konnten dieses Spiel mit 3-20 für sich entscheiden.
Im letzten Saisonspiel kamen die Pforzheim Wilddogs nach Backnang. Die Wilddogs benötigten lediglich einen Spiel um als Meister der Oberliga das Jahr zu beenden. Aber auch den an zu diesem Zeitpunkt am zweiten Tabellenplatz stehenden Wolverines reichte ein Sieg in Verbindung mit einem Patzer der Wilddogs im Ihrem letzten Spiel zu Meisterschaft.
Die Pforzheimer stellten sich jedoch als würdiger Aufsteiger in die Regionalliga heraus. Die Backnanger lagen schnell mit 21-0 zur Halbzeit zurück und konnten weder im Angriff, noch in der Verteidigung Akzente setzen. Mit 8-27 wurde das letzte Saisonspiel zwar verloren, mit einem Punktestand von 12:08 Punkten jedoch der Vizemeistertitel gewonnen werden.

Die Saison 2006 hatte alles was sich das Team, die Coaches und die Fans wünschten. Mit dem zweiten Tabellenplatz zahlte sich die Arbeit der Coaches aus. Wie bereits 2005 zeigten die Wolverines, dass wer sich den Meistertitel holen will, erst mal an "Ihnen vorbei" muß. Das junge Team unterstrich die in der Vorbereitung gezeigte Leistung und gibt die Kraft, auch im kommende Jahr erneut erfolgreich zu sein.
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2005   Glück im Unglück
Die Saison 2005 stand unter einem guten Stern.
Zur Jahreswende konnten zwei Coaches engagiert werden, die beide über mehrjährige Trainererfahrung verfügen. Marc Herbst übernahm als Offense Coordinator die Leitung des Backnanger Angriffs.
Michael Müller nahm, nach einem Jahr Pause als Trainer, wieder die Headcoach-Position ein.

Des weiteren konnte das Team bis auf ein paar wenige Ausnahmen zusammengehalten werden. Dies ließ Angesicht des Spielplanes einiges erwarten. Wie bereits 2004 hat auch diese Saison aus vier Heim- sowie vier Auswärtspielen bestanden. Die Gegner waren: die Fellbach Warriors, die Ostalb Highlanders, die Kuchen Mammuts sowie der Aufsteiger, die Kornwestheim Cougars.

Der Saisonverlauf

Die Saison begann direkt mit einem Heimspiel der Murrtaler Footballer. Es ging gegen die Ostalb Highlanders. Das Spiel wurde zu einer Defense-Schlacht. Beide Angriffe konnten keine wirklichen Akzente setzten und zu allem Überfluß trennten man sich dann auch noch mit 6-6.
Im zweiten Spiel traten die Wolverines Auswärts bei den Kuchen Mammuts an. Aufgrund einiger terminlicher Schwierigkeiten, mussten die Wolverines auf einige Stammspieler verzichten und so wurde das Spiel leider mit 0-14 verloren.
Nach einer zweiwöchigen Pause ging es anschließend nach Kornwestheim. Die Coaches, wie auch die Spieler hatten vor den Aufsteiger viel Respekt, da der Gegner den Wolverines völlig unbekannt war (es sollte sich im weiteren Verlauf der Saison herausstellen, das dies nicht völlig unberechtigt war). Nachdem die Wolverines die erste Nervosität abgelegt hatten, konnte man das Spiel mit 32-14 gewinnen.
Im darauffolgenden Spiel empfingen die Wolverines im "Rems-Murr-Duell", die Fellbach Warriors. In einem heiß umkämpften Spiel siegten die Wolverines mit 24-20 und konnten somit einen weiteren Sieg einfahren. Das darauffolgende Spiel wird allen Spieler und Teammitgliedern und Angehörigen sicher für immer in Erinnerung bleiben. Die Wolverines reisten am 10.07.05 zu den Ostalb Highlanders. Dort wurde das Spiel während der Halbzeitpause wegen starken Regens und Gewitter für 30 Minuten unterbrochen. Da das Spielfeld anschließend in einem nicht mehr guten Zustand war, kam es zu einer Schlammschacht, wie es die Wolverines noch nie erlebt hatten. Dennoch sicherten sich die Wolverines auch hier einen 22-12 Erfolg.
Zwei Wochen später empfingen die Murrtaler die Kuchen Mammuts. Das Spiel konnten allerdings erst in letzten Viertel entschieden werden, da die Mammuts besonders in der Defense hervorragend Vorbereiten waren und insbesondere den sonst so starken Backnanger Passspiel keinerlei Raum zur Entfaltung boten. Dennoch konnten die Wolverines einen 22-13 Sieg aus diesem Spiel mitnehmen.
Die Backnanger Footballer kämpften nach diesem Sieg um die Meisterschaft in der Verbandsliga. Die Ausgangssituation schien für die Wolverines außerordentlich gut zu sein. Man mußte aus den verbleibenden zwei Spielen lediglich zwei Punkte holen um in die Oberliga aufzusteigen. Dies erwies sich leider als schwere als Gedacht. Die Kornwestheim Cougars steigerten sich zusehens von Spiel zu Spiel und somit verloren die Wolverines unglücklich das letzte Heimspiel der Saison mit 16-22. Die Cougars hatten sich hervorragenden auf die Wolverines eingestellt. Zudem mußten die Backnanger Footballer für die letzten zwei Spiel auf den Stammspielmacher, Michael Müller verzichten, der sich im Spiel gegen die Mammuts eine Knieverletzung zuzog und die verbleibende Spiele von der Seitenlinie das Team coachte.
Im letzten Spiel der Saison 2005 ging es dann zu den Fellbach Warriors. In einem ebenfalls hart umkämpften Spiel verloren die Wolverines das Spiel mit 6-16 und somit auch den Meistertitel.
Dennoch konnten die Coaches die Saison als äußerst Positiv bewerten. Das noch junge Team der Wolverines erreichte zwar nicht das Saisonziel, den Aufstieg, dennoch konnte man "oben" mitspielen und die anderen Teams mußten erst einmal am dem Wolverines vorbei.

Glück im Unglück

Zum pünktlich zum Weihnachtsfest erhielten die Wolverines ein zwar frühzeitiges, dennoch aber ein willkommenes Weihnachtsgeschenk. Durch einen Rückzug eines Teams aus der Oberliga, rutschten die Backnang Footballer trotz eines dritten Tabellenplatzes in die Oberliga BaWü nach.
Somit konnte zum Jahreswechsel doch noch ein positives Resümee gezogen werden.
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2004   Der Saisonverlauf
Die Saison 2004 verlief leider nicht ganz so wir sich das Team es vorstellte. Es wurden zwei wichtige Spiele jeweils erst in der zweiten Hälfte an die gegnerischen Teams abgegeben.

Die ersten beiden Spiele der Saison konnten die Wolverines leider nicht für sich entscheiden. Das erste Heimspiel wurde mit einer klaren Niederlage mit 6-26 an die Ostalb Highlanders abgetreten. Die Mannschaft lernte allerdings daraus, da wohl alle davon ausgingen die beiden Siege aus dem Vorjahr locker zu wiederholen. Im zweiten Spiel zeigte sich somit auch ein völlig anders Team auf dem Platz und man konnte die Albershausen Crusaders, den späteren Meister der Verbandliga Saison 2004, mit 0-8 ganz knapp an den Rand einer Niederlage bringen.

Im weiteren Verlauf der Saison konnten man die beiden Regionalderbes gegen die Fellbach Warriors mit jeweils 38-6 und 14-3 für sich entscheiden. Die Heimspiele bei den Albershausen Crusaders und den Ostalb Highlanders wurden leider mit 21-0 und 28-0 verloren. In beiden Spielen lagen die Wolverines allerdings zur Halbzeit mit nur 0-7 zurück und hatten in der Zweiten Hälfte alle Chancen die Spiele für sich zu entscheiden, allerdings konnten die Jeweiligen gegnerischen Headcoaches in den Halbzeiten die besseren Anpassungen vornehmen und somit die Spiele für sich entscheiden.

Das letzte Spieler der Saison 2004 wurde in Kuchen ausgetragen. Dort hatten sich die Teams bis zur Halbzeitpause nichts geschenkt. Erst Mitte des dritten Viertels konnten sich die Mammuts absetzten und Ihren Vorsprung bis zum Schlußpfiff halten (Ergebnis: 21-12). Die Wolverines schlossen somit die Saison 2004 mit einer Niederlage ab.
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2003   wollte man in jedem Fall um den Aufstieg mitspielen
Die Gruppengegner allerdings hatten es in sich: Mit den Freiburg Sacristans und den Lauda Hornets bekam man es gleich mit zwei Titelaspiranten zu tun. Außerdem musste man gegen die Fellbach Warriors antreten, die als neues Team in die Verbandsliga kamen und daher schwer einzuschätzen waren. Auch die „Interconference-Games„ gegen Albershausen, Kuchen und Ostalb sollten keine leichte Aufgabe werden.

Die Wolverines um Spielertrainer Michael Müller mussten daher ihre Stärken suchen und diese effektiv einsetzen. Da man sehr viele junge und schnelle Spieler im Kader hatte, entschied man sich für ein Spielsystem, das Lauf- und Passspiel zu fast gleichen Teilen kombinierte. Obwohl es in der Verbandsliga eher ungewöhnlich ist, viele Pässe zu werfen, zeigte sich schon bald der Erfolg dieser Taktik. Vor allem gegen körperlich kräftigere Gegner konnte man sich durch Schnelligkeit im freien Feld durchsetzen. Die Backnanger Defense zeigte daneben viel Übersicht und konnte so einige Male den Ball erobern oder gar selbst punkten.

Die Saison

Zwar startete man mit einer unglücklichen 13:33-Niederlage gegen Lauda in die Saison, doch dann kam man immer besser in Tritt. Es folgte eine Serie von 4 Siegen gegen die Albershausen Crusaders (21:0), Ostalb Highlanders (21:0), Kuchen Mammuts (35:8) und Fellbach Warriors (22:0), in der die Wolverines insgesamt nur 8 Punkte zuließen und die Tabellenführung eroberten.
Dann stand die erste entscheidende Partie an, als man zu Hause die Freiburg Sacristans erwartete. In einem hart umkämpften Duell musste man sich den Gästen mit 8:16 geschlagen geben, wobei beide Mannschaften eine hervorragende Leistung boten und der Freiburger Sieg letztendlich knapp, aber verdient war.
Um dennoch eine Chance auf den Einzug in das Endspiel zu wahren, musste in der nächsten Partie beim direkten Konkurrenten Lauda ein Sieg her. Bei sengender Hitze schenkten sich die beiden Mannschaften keinen Zentimeter Raumgewinn, und lange Zeit sah es nach einem 0:0 aus. Bis zur letzten Spielminute: Ein Spieler der Hornets fand nach einem furiosen Lauf irgendwie den Weg in die Backnanger Endzone. Auf der Spieluhr standen noch 5 Sekunden. 6:0 für Lauda.
Nach dem Abpfiff lagen die Spieler völlig erschöpft auf dem Platz oder saßen in der Teamzone und schauten ins Leere. Jedem war bewusst, dass nur ein einziger Spielzug soeben sämtliche Titelträume zerstört hatte.
Die beiden letzten Spieltage brachten noch eine Niederlage gegen Freiburg (8:23) und einen Heimsieg gegen Fellbach (22:9), was in der Abschlusstabelle den 4. Rang ergab. Hätte man allerdings das unglückliche Spiel in Lauda gewonnen, wäre man im Endspiel um den Aufstieg in die Oberliga gestanden.
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2002  Überraschung
Tatsächlich schaffte man es, genug ehemalige Spieler sowie Neulinge anzuwerben, um nach vier Jahren Liga-Abstinenz wieder eine 1. Mannschaft für den Verbandsliga-Spielbetrieb zu melden. Während das erklärte Saisonziel zunächst einmal war, möglichst alle Spiele zu bestreiten und die Mannschaft nicht zurückziehen zu müssen, schlug man sich im Laufe der Saison sogar besser als erwartet. Es konnten einige Siege eingefahren werden, wobei mit etwas weniger Pech sogar noch mehr möglich gewesen wäre.

Doch das Team, dessen Kader fast ausschließlich aus Jugendspielern der letzten Jahre bestand und daher den anderen Mannschaften körperlich meist deutlich unterlegen war, kämpfte bis zuletzt. Am Ende der Spielzeit hatte man mit einem Punkteverhältnis von 8:12 eine fast ausgeglichene Saison hingelegt, womit vorher keiner gerechnet hatte. Nach diesem Lehrjahr 2002 wurde das ganze Jahr über trainiert, um aus Fehlern zu lernen und Schwachstellen auszubessern. Die Erwartungen für die Saison 2003 waren dementsprechend höher: Das erklärte Ziel war der Aufstieg in die Oberliga.
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2001  Neuanfang
Im Jahr 2001 nahm kein Backnanger Team am Ligabetrieb teil, doch wurden die Weichen dafür gestellt, dies möglichst bald zu ändern. Der neu gewählte Vorstand sowie ein enger Kreis aus ehemaligen Jugendspielern setzte sich mit viel Engagement und Motivation dafür ein, dem Verein neues Leben einzuhauchen. Die verbliebenen Jugend- und Erwachsenenspieler trainierten das Jahr über zusammen.
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2000  Nur die Jugend spielt
Genau wie im Jahr zuvor existierte keine spielfähige erste Manschaft.
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1999   Nur die Jugend spielt
Während die Jugend zwei Jahre lang in einer Spielgemeinschaft mit der Stuttgart Silver Arrows-Jugend in der Jugendleistungsliga spielte, existierte weiterhin keine aktive 1. Mannschaft.
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1998   Kein Spielbetrieb der 1. Mannschaft in Backnang
Für Insider zwar wenig überraschend, jedoch für alle Beteiligten eine bittere Erfahrung brachte das Jahr 1998 für die American Footballer der Backnanger Wolverines.
Nachdem die Backnanger Cracks ihre letzten Spiele in der Saison 1997 schon mit einer denkbar knappen Spielerdecke gerade noch durchziehen konnten, hofften die Verantwortlichen auf die Spieler aus der Jugendmannschaft, um die Oberligamannschaft in der Saison 1998 zu stärken.
Leider erklärten sich nur drei ehemalige Jugendspieler bereit, in der Oberligamannschaft zu spielen. Einfach zu wenig, um die auch altersbedingten Abhänge der 1. Mannschaft aufzufangen. Außerdem wurden in Spielersitzungen einige Maßnahmen beschlossen, um die Trainingsbeteiligung zu erhöhen – auch hier ziemlich erfolglos.
Trotzdem starteten die kampferprobten Wolverines in ihrem Vorbereitungsspiel im März 1998 (ein Night Game) gegen die Oberligamannschaft aus Rheinland-Pfalz, den Ludwigshafener Titans, mit einem 16 : 22 Erfolg.
Aber schon auf der Rückfahrt beschlossen die Spieler und Verantwortlichen, in der Saison 98 wegen Spielermangel nicht anzutreten. Fast alle Spieler entschlossen sich, als Gäste bei dem neu gegründeten Regionalligaverein Stuttgart Silver-Arrows zu spielen, a) um weiter Spielpraxis zu behalten und b) um noch viel Fun und Action zu haben. Die durch den starken Backnanger Kader verstärkten Silver-Arrows begannen ihre Saison mit einem Sieg, der viel Hoffnungen auf einen vorderen Tabellenplatz weckte, aber die Glücksgöttin Fortuna war bei einigen Spielen gegen den Regionalligisten, so dass eben nur der vorletzte Tabellenplatz erreicht wurde.
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1997   Kriese
Nach einer recht guten Vorbereitung konnte das erklärte Saisonziel – Der Meistertitel – leider nicht erreicht werden. Der Weggang einiger Leistungsträger sowie das Verletzungspech hatten das Team um Coach Michel starke geschwächt. Somit konnte nach Ende der Saison nur ein Platz im Mittelfeld der Tabelle belegt werden.
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1996   Vizemeister
Nachdem 1995 der direkte Wiederaufstieg nicht klappte, war auch 1996 die Meisterschaft das Ziel. Nachdem etliche Spieler wieder von den Stuttgart Scorpions zurückkehrten und mit Günther Michel ein neuer Head Coach verpflichtet werden konnte, waren die Zeichen klar gesetzt. Obwohl man bereits das zweite Jahr ohne jegliche US-Amerikaner im Team auskam, hielt man die Meisterschaft lange Zeit offen. Aber die Stuttgart Bats hatten dieses Jahr das glücklichere Händchen und konnten den Aufstieg für sich verbuchen. Jedoch der sehr gute 2. Tabellenplatz lässt für 1997 optimistisch dreinblicken.
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1995   Aufholjagd
Der nach dem Zwangsabstieg (auf Grund der Ligareform) in die Oberliga direkt angestrebte Wiederaufstieg 1995 konnte leider nicht realisiert werden. Allzu sehr merkte man doch den Abgang vieler Leistungsträger zu den Stuttgart Scorpions, bzw. die Beendigung der Laufbahn einiger Stammspieler.
Auch das Verletzungspech war 1995 ein Grund, warum es bei den Backnang Wolverines mit dem gesetzten Saisonziel nicht so richtig klappen wollte. Somit musste man die Saison als Tabellen vierter abschließen.
Im Baden-Württemberg-Pokal konnte man bis ins Halbfinale vordringen.
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1994   Rückschlag
Aufgrund der Neustrukturierung der Bundesligen mussten die Wolverines für den Klassenerhalt einen 1. oder 2. Tabellenplatz in der Saison 1994 erreichen bzw. würde der 3. Platz ein Relegations-Spiel mit dem Regionalligameister 1994 erfordern. Nachdem man für diese Vorhaben 3 Spieler aus den USA verpflichtete, ging man voller Erwartung in die Saison. Einige unglückliche Niederlagen bedeuteten aber nur den 4. Tabellenplatz, welcher den Abstieg aus der 2. Bundesliga bedeutete.
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1993   Professionell
Diese Saison wurde optimal vorbereitet. Im Trainingslager in der Türkei wurde das Team von den Trainern Michael Häusler und Günther Michel "zusammengeschweißt". Mit Edwin Davis vom Regionalligisten Stuttgart Bats konnte der spätere Top-Scorer der zweiten Bundesliga verpflichtet werden. Dazu kam noch Douglas Cantrell, ein College-Spieler aus den USA.
Dieses Team hat 1993 einen hervorragenden 4. Tabellenplatz in der 2. Bundesliga und damit den Klassenerhalt erreicht. Auch konnte man in diesem Jahr eine Jugendmannschaft aufbauen, die vereinzelte Freundschaftsspiele bestritt.
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1992   Durchbruch
Die Winterpause brachte für die Wolverines viele Neumitglieder und mit Carnell Hall konnten die Backnang Wolverines einen Top-Spieler aus Amerika für die Saison 1992 verpflichten. Ein großartiger Teamgeist über die ganze Saison 1992 bewirkte abermals den ungeschlagenen Aufstieg in die nächst höhere Spielklasse, die 2. Bundesliga.
Die Wolverines wurden von den Lesern der Backnanger Kreiszeitung zur Mannschaft des Jahres 1992 in Backnang gewählt.
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1991   Aufbruch
Im Januar 1991 kam es zum zweiten Anlauf, diesmal mit Erfolg. Die Stadt Backnang erteilte den Wolverines das Spielrecht im Karl-Euerle-Stadion und das Training konnte auf dem Polygrassportplatz der TSG Backnang stattfinden. Schnell stieg die Mitgliederzahl des Vereins. Spieler der inzwischen aufgelösten Fellbach Sioux schlossen sich den Wolverines an. Aber auch viele Football-Neulinge gesellten sich dazu.
Eine nicht geplante Teilnahme am Spielbetrieb der Verbandsliga im Frühjahr 1991 verlief für die Backnang Wolverines furios. Das Team wurde ungeschlagen Meister. Dies bedeutete den überraschenden Aufstieg in die Regionalliga.
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1985-1990   Gründerzeit
Ende 1985 wurden die Backnang Wolverines e.V. ins Leben gerufen. Die erfolglose Suche nach Spiel- und Trainingsmöglichkeiten bestimmte die Situation der Gründungszeit. In vier Jahreszeiten fanden lediglich 6 Freundschaftsspiele statt. Viele Spieler wanderten enttäuscht zu den Fellbach Sioux ab; in der Folgezeit existierte der Verein nur noch auf dem Papier.
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